Digitalindustrie

Von der Webagentur zur Technologieagentur.

Es ist kein Geheimnis, dass ich von der Innovationsfreudigkeit der Digitalbranche nicht gerade begeistert bin. Das gilt insbesondere natürlich für die kleineren Agenturen, es gilt aber eben leider auch für die großen Dienstleister. Die Branche arbeitet noch immer den gewaltigen Adaptionsrückstand der Kunden ab. Und ja, ein Ende ist noch nicht in Sicht. Die Zukunft wird aber sicher nicht darin bestehen, die immer ähnlich gestrickten eCommerce, CMS oder Mobile Projekte zu machen. Ein Ausblick auf etwas, was unmittelbar in den nächsten 24 Monaten nicht relevant werden wird, man sich aber besser jetzt schon Gedanken zu macht.

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Mit dem Agilen Unternehmen zu unfairen Wettbewerbsvorteilen.

Als ich vor ein paar Monaten einen Artikel zum Agilen Unternehmen schrieb, dachte ich eigentlich nicht, dass dieser ein so großes Echo auslöst. Das tat er aber. In unzähligen Gesprächen musste ich weiter erläutern, was wir darunter verstehen, wie das funktioniert und vor allem wie man als traditionell organisierte Unternehmung in diese Richtung gehen könnte. Mir wurde auch bewusst, die Unzufriedenheit mit konventionellen hierarchischen Organisationsmodellen ist ziemlich groß. Mit diesem Artikel möchte ich beleuchten, dass das Agile Unternehmen auch eine ganze Reihe wirtschaftliche Vorteilen bietet.

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Warum das Beratungsgeschäft schwierig wird: Die Ära der neuen Macher.

Als ich vor 4 Jahren meine Firma für Consulting in Fragen der Digitalen Transformation gründete, war die Welt relativ einfach: Es gab Firmen, die berieten Kunden strategisch und konzeptionell, es gab Firmen die Konzepte umsetzten und es gab Firmen, welche die Lösungen betrieben. Projekte wurden oft nach Wasserfall und in klaren Abschnitten gemacht. Businessmodelle standen selten zur Disposition. Das alles hat sich in den letzten Jahren gewaltig geändert und neue Vorgehensweisen sind dabei sich so richtig durchzusetzen. Das ist gut so – für fast alle in diesem Spiel.

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Customer-Centric Pricing

Wer hier öfter liest, weiß, dass ich denke, man sollte Produkte und Dienstleistungen möglichst kundenorientiert gestalten. Das hört natürlich beim Preis nicht auf. Während der Kunde im Grunde genommen einfach so wenig wie möglich bezahlen möchte, und man da bekanntlich nicht ansetzen kann, da Leistung nun mal seinen Preis hat, hat die Preismodellierung einen ganz erheblichen Einfluss auf die Entscheidungsfreudigkeit des Kunden. Gerade auch im Softwarebereich, wo komplizierte und umständliche Preismodelle über die Jahre schon fast ein bisschen Tradition wurden. Spryker, der relativ neue eCommerce-Software-Anbieter geht da neue Wege. Mit einem Preismodell, das einfach und kundenorientiert ist.

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Warum Online Marketing tot ist. Und warum das gut ist!

Als ich vor 2 Jahren an der Dmexco unseren letzten Stand an einer Messe mitbetreut hatte, erlebte ich folgende Szene: Ein Online Marketing Suite Hersteller bot bunt und schrill sein SaaS Produkt an. Zwei jüngere Hipster Herren in Jeans und Sakko flanierten durch den Gang und diskutierten lautstark irgendetwas über digitales Marketing. Dann hielten Sie an besagtem Stand und informierten sich auf einem Fact-Sheet über das Produkt. „Ok, damit könnten wir unsere Conversion ganz automatisch auf über 1,5 % steigern“ – „Wie pricen die das denn?“ – „Ich glaub Performance mit Cap“ – „Ok, und Big Data hat es auch“ – „Ja, klar Big Data ist ja Standard heute“ – „Ok, dann lass uns das nehmen“. Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.

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Alle hassen Projekte und trotzdem machen wir sie: Der Produkt-Firma-Traum.

Ich kann Ihnen sagen, 20 Jahre Projektgeschäft gehen nicht spurlos an einem vorbei. Fast alle in der Branche mit denen ich spreche, haben es eigentlich satt. Zuviel Bewegung, zu viele «moving targets», zu viel Stress. Fast in allen Digitalagenturen kommt daher früher oder später der Wunsch auf, ein Produkt zu lancieren. Und oft gilt es als eine Art «promised Land», in dem Milch und Honig fließen. Dies ist meist zwei Dingen geschuldet: Der Frustration mit dem bestehenden Geschäft und der fehlenden Vorstellung, was produktbasiertes Business wirklich bedeutet.

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Wann endlich kommt die Digitale Transformation in der Medizin an?

Die medizinische Versorgung, so sagt man, sei in der Schweiz und Deutschland hervorragend. Vergleicht man sie mit anderen Staaten, stimmt das zweifellos. Und trotzdem sind, wenn man sich gedanklich mal von den bestehenden Strukturen löst, ganz viele Dinge komplett im Argen. Und stillschweigend vollzieht sich beim User im medizinischen Bereich eine Transformation ins Digitale. Die Leute sind besser informiert, hinterfragen mehr. Es sind Vorboten einer Umwälzung die eine festgefahrene Branche komplett durchrütteln wird. Zu unserem guten Glück.

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