Perpetual Disruption

Warum die produzierende Industrie wohl umdenken wird.

Der Artikel über den notwendigen Paradigmenwechsel hatte so einiges an Echo ausgelöst und ich hatte daher in den letzten Tagen verschiedene Gespräche über die zukünftige Produktion von Industriegütern. Während offensichtliche Paradigmenwechsel wie das 3D-Drucken absehbar werden, bleiben andere eher verborgen. Ein paar Gedanken zu einer Zeit in der die Produktion von auch komplexen Gütern Commodity wird.

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Buzzword-Bingo 4.0 in Zeiten, die nach Paradigmenwechsel schreien.

Der Grund für diesen Artikel ist ein Buch aus der digitalen Ecke. Seit Wochen amüsiert, ärgert, nervt mich, dass es heute offensichtlich dazugehört, alles mit Anhängsel „4.0“ zu versehen. Der Gipfel dieser Entwicklung ist dieses Buch. Es heißt „Deutschland 4.0“. Die Byline: „Wie die Digitale Transformation gelingt“. Wenn Sie hier regelmäßig lesen, wissen Sie: Viel schlimmer geht es nimmer. Ein Artikel über Paradigmenwechsel vs. Symptombehandlung.

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Die Automobilbranche steht vor dem Abgrund – bald wird sie einen Schritt weiter sein.

Was die Photobranche im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends, die Musikbranche im zweiten Jahrzehnt, wird die Automobilbranche im nächsten Jahrzehnt sein. Der Treiber hinter dieser umbrechenden Entwicklung ist nicht etwa die Elektromobilität, sondern die autonomen Fahrzeuge. Diese werden in den nächsten Jahren Realität werden und damit die Automobilbranche komplett aus den Fugen hebeln. Ein bisschen Anschauungsunterricht bezüglich neuen Geschäftsmodellen.

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Unternehmen 4.0: Der Anfang vom Ende des Unternehmens, wie wir es kennen?

Das Unternehmen, wie wir es kennen, ist ein Resultat der Arbeitsorganisation des 18. Jahrhunderts. Es hat sich stetig weiterentwickelt, die Grundzüge blieben jedoch dieselben: Mitarbeiter erbringen in mehr oder minder guter und gut organisierter Zusammenarbeit eine Leistung, welche unter einer Firma verkauft wird. Das dabei entstehende monolithische Gebilde verselbständigte sich in der Wahrnehmung der Gesellschaft. Man sprach von den Interessen der Wirtschaft. In den letzten Jahren wuchs jedoch die Erkenntnis, dass die Wirtschaft ein Teil der Gesellschaft ist und es setzen sich gesamtheitlichere Auffassungen so allmählich durch. Am Ende dieser Entwicklung steht konsequenterweise die Auflösung des Modells «Unternehmen». Schlicht schon darum, weil diese Form der Arbeitsorganisation in einem Umfeld weiterentwickelter Technologie viel zu teuer wird.

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Jobvernichtung: Das Geschäft mit der Panikmache

Es gilt unter Experten eigentlich als unbestritten: Der technologische Fortschritt schafft unter dem Strich mehr Arbeitsplätze, als er vernichtet. Und trotzdem findet man in allen etablierten Medien Artikel-Überschriften die suggerieren, dass Millionen Jobs wegfallen werden. Dies obwohl Experten meist im selben Artikel konträre Aussagen machen. Anscheinend verkauft sich Panik besser als Aufbruchsstimmung. Doch genau davon benötigen wir dringend in der Diskussion um die Arbeit von morgen.

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Brauchen wir ein Internet-Zeitalter der Aufklärung? Eine Replik.

Es kommt selten vor, dass Artikel veröffentlicht werden, die sich in vielschichtiger und tiefgründiger Weise den Adaptationsprozessen der Gesellschaft an die technologische Entwicklung widmen. Peter Diekmann (@derpeder) hat in den letzten Tagen einen solchen Artikel mit dem Titel «Was Dampfmaschinen mit Digitalisierung zu tun haben und warum wir ein neues Zeitalter der Aufklärung brauchen» in zwei Teilen (Teil 1 / Teil 2) geschrieben. Äußerst lesenswert. Eine Replik.

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Wird uns Technologie retten oder zerstören?

Wenn wir über Technologie sprechen, spalten sich die Diskussionsteilnehmer meist in zwei entgegengestellte Lager. Solche die denken, Technologie wird alle Probleme der Menschheit lösen und jene, die der Meinung sind, dass Technologie unser Untergang ist. Ich werde oft um eine Meinung dazu gefragt. Meine Antwort: Weder noch.

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