Liest man die Schlagzeilen der Tagespresse, könnte man meinen, dass die Roboter kurz davor sind, uns alle Arbeit wegzunehmen. Soweit ist es nicht ansatzweise. Je nachdem wie Sie das sehen „leider“ oder „glücklicherweise“. Trotzdem, das Thema umtreibt den Angestellten, den Unternehmer wie den Hochschul-Professor gleichermaßen.
Kategorie: Digital Transformation
Die Krypto-Währungen, allen voran Bitcoin, sind in aller Munde. Kein Tag vergeht ohne Schlagzeilen über enorme Zugewinne, verlorene Festplatten und Firmen, die nun etwas mit Kryptowährungen machen. Einfach die nächste Blase?
Die meisten Menschen entwickeln in Ihrer Jugend ein Wahrnehmungsmodell Ihrer Umwelt, welches ihr Selbstbild bestimmt. Und bleiben dann ewig lange dabei. Ein Playdoyer für mehr persönliche, geistige Mobilität und aktiven Selbstwandel.
Immer wieder werden Stimmen laut, welche verkünden, dass Fintech resp. Fintech Start-Ups eine Erscheinung seien, die jetzt langsam aber sicher wieder verschwinden. Dass Fintech „am Ende“ sei. Zuletzt z. Bsp. die Deutschland Chefin von HSBC, Carola von Schmettow. Ich halte das für kompletten Unsinn. Ziemlich verklärter, für die etablierten Finance-Player, gefährlicher Unsinn.
Vom Ende der Nationen.
Ich sei naiv. Ein „gutmenschiger“ Tagträumer. Ein Verharmloser. Auf meine etwas zu schnelle und direkte Antwort nach einem Referat auf die Frage wie ich denn den neuen rechten Populismus werten würde, habe ich einiges abgekriegt. Gefühlt bekam ich mehr Mails und Nachrichten im Nachhinein, als Leute an jenem Abend im Saal waren.
Während im allgemeinen, gesellschaftlichen Leben das Irrationale vermehrt seine Bahnen zu ziehen scheint, habe ich das Gefühl, dass man im Business möglichst viel auf Daten abstellen will. Während ich eine sachliche Diskussion und Entscheidung in hohem Maß wertschätze, erlebe ich im Business-Alltag einen „Daten-Chic“ der meist nichts anderes ist als „Interpretations-Free-Jazz“.
Seit ich vermehrt in der Start-Up Szene visibel bin, bekomme ich recht oft die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt, um eine Firma zu gründen. Die Erwartungshaltung ist jeweils, dass ich wohl eine Altersangabe mache so im Stil: mit 24,5 Jahren. Doch so simpel ist es nicht.
In der jüngsten Geschichte der westlichen Gesellschaft gab es immer wieder umfangreiche Generationenprojekte. Wenn sich mehr und mehr gesellschaftliche Herausforderungen in den digitalen Bereich verschieben, ist es nur logisch, könnte man meinen, dass auch diese Generationenprojekte, digital werden. Doch es gibt sie nicht.
Nahezu alle etablierten Automobilhersteller haben mittlerweile Elektroautos im Angebot. Wobei im Angebot noch immer bedeutet, dass Studien und Konzepte vorgestellt werden, serienreife Fahrzeuge aber nur in kleiner Dosierung die Straßen bevölkern. In interessierten Kreisen beschäftigt schon lange die Frage, ob die etablierten Hersteller keine Elektroautos verkaufen wollen oder können.
Ich weiss gar nicht, wie viele Male ich in den letzten Jahren die Frage gestellt bekam, was man als Softwarefirma denn tun müsse, um weg vom Projektgeschäft zu kommen und sein Geschäftsmodell auf ein Produkt umzustellen. Offenbar ist das ein Thema, das viele Softwarehäuser umtreibt.
