Warum Sie sich das Tesla Model 3 reservieren sollten!

Vor ein paar Stunden hat Tesla sein Massenprodukt Tesla Model 3 vorgestellt und es sieht so aus als würde die Autobranche ihren ganz eigenen iPhone Moment erleben. In den ersten 24h wurden bereits 115.000 Autos reserviert (Stand jetzt, 3.5h später sind es 134k). Neben all der Euphorie und Marketing-Hitze gibt es aber 4 gute Gründe warum Sie sich jetzt dieses Auto reservieren sollten. 3 dieser Gründe haben mit dem Auto an sich nicht viel zu tun. Und gerade diese 3 Gründe machen es so wichtig.

(Lesedauer: 4 Minuten)

Einen Tag nach ihrem 100. Geburtstag hat mich BMW verloren. An Tesla. War absehbar, ich weiß. Wer heute ein echter peinlicher Internet-Hipster sein will, muss schließlich so etwas haben. Das Auto polarisiert, keine Frage.

Man kann sich jetzt verlieren in Details über Elektromobiliät, Supersportwagen-Beschleunigung, Erdölindustrie und vieles mehr was Tesla umgibt. Es geht in der Diskussion aber um weit mehr als jene Banalitäten. Es geht um nichts anderes als die Transformation unserer Energieversorgung. Angela Merkel sagt dem Energiewende.

Tesla ist eine sonderbare Firma

Das sind Tesla’s Absichten, oder genauer gesagt, dass sind die Absichten von Elon Musk, der Mann hinter Tesla. Sein Approach das zu tun ist exemplarisch dafür, wie man große Veränderungen angehen sollte. Statt lange zu theoretisieren und die beste der perfekten Lösung anzustreben, sollten man schlicht damit beginnen. Schritt für Schritt. Auf einer strategisch sattelfesten Grundlage.

2016-04-01 08_36_34-Tesla Unveils Model 3 - YouTube

Wer bislang nichts über Elon Musk gelesen hat und seine Geschichte nicht kennt, denkt sich wohl, dass dieser Mann ein gewiefter Geschäftemacher ist, der die Dinge die er tut darum tut damit sich seine Kasse füllt. Dem ist nicht wirklich so. Nicht, dass sich seine Kasse durch seine Aktivität nicht füllen würde, aber seine Motivation liegt darin, die Welt zu verändern. Ich glaube ihm das, weil er seine Kasse mehr als einmal fast schon fahrlässig riskiert hat. Es ist wohl mehr Glück als Verstand, dass das bislang gut gegangen ist.

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Wir können froh sein, dass es solche Menschen gibt. Wo kämen wir hin wenn alle erfolgreichen Businessleute sich wie Josef Ackermann verhalten würden. Es sind doch genau diese Exponenten die unserer westlichen Gesellschaft in den letzten 30 Jahren sehr viel Schaden zugefügt haben. Und das, sage ich Ihnen als Vertreter der Wirtschaft.

Lange Rede kurzer Sinn. Hier sind die 4 Gründe warum Sie sich jetzt, sprich heute oder in den nächsten Tagen, einen Tesla reservieren sollten.

1. Best Car Ever

Das Model S ist schlicht und einfach das beste Auto, das ich je gefahren bin. Und ich bin wirklich viele Autos gefahren. Günstige, teure, langsame, schnelle. Es ist schlicht und einfach unvergleichlich. Konzeptionell software-basiert aufgebaut, verändert sich damit alles was bisher rund ums Auto entstand. Remote-Wartung und Support, eine App zum Auto.

Ich könnte mich in den Details verlieren. Und ich bin ein Fanboy und bin entsprechend voreingenommen. Sie müssen mir nicht glauben, machen Sie einfach eine Testfahrt und sie wissen was ich meine. Sie werden nicht wieder Verbrenner fahren wollen. Bislang war das eine Frage der Finanzen. Mit der Vorstellung des Model 3, das zu einem Preis von rund 35.000 US$ verkauft wird ändert sich das. So sieht das Auto aus:

Tesla Model 3

 

2. Energiewende

Die ganze Diskussion um die zukünftige Energieversorgung ist stark fragmentiert und polarisiert. Es wird viel geredet und viele Leute haben nicht wirklich eine Ahnung. Der ganze Energiesektor ist von allen Seiten stark von Lobbyismus beeinflusst. Wie durchtrieben und hoch unanständig das bisweilen zugehen kann wurde letzten Monat in der Schweiz offensichtlich. Zusätzlich, und das macht es wirklich mühsam, ist die Diskussion auch noch politisch besetzt. Ein Minenfeld also.

Das Problem der elektrischen Versorgung ist im Grunde ganz banal. Im Moment muss Energie die produziert wird, mehr oder minder gleichzeitig auch verbraucht werden. Die beste und unerschöpflichste Energiequelle, die Sonne, ist genau dann, wenn wir den Strom auch verbrauchen, nämlich in der Nacht und in den Wintermonaten, erheblich eingeschränkt. Selbst wenn wir uns Photovoltaikanlagen anschaffen, nachts müssen wir noch immer Strom aus dem Netz besorgen.

Genau da setzt Tesla an in dem es eher sang und klanglos eine Batterie für zuhause anbietet. Mit diesen einfachen und günstigen Aggregaten ist es möglich, Strom am Tag zu produzieren und für die Nacht zu speichern. Je nach Einfamilienhaus reichen 1-3 solcher Einheiten. Im Moment kostet eine solche Batterie rund 3’500 US$. Da die ausrangierten Batterien der Autos mit wenig Aufwand in den Hausbatterien noch länger verwendet werden können, entsteht eine komplett verzahntes Ecosystem in der die aufwändige Technologie besser genutzt werden kann. Das ist nicht nur umweltfreundlicher sondern auch viel wirtschaftlicher.

Damit können wir unser gesamtes Energieversorgungskonzept umstellen. Wir können im privaten Bereich hin zu einer grundsätzlich dezentralen Versorgung wechseln, mit Haushalten die großmehrheitlich ohne externe Stromversorgung funktionieren. Das funktioniert in Regionen mit viel Sonne komplett. In anderen, z. Bsp. in der Schweiz, mit Einschränkungen in den Wintermonaten.

Diese saisonale Verschiebung kann aber mit anderen Methoden gelöst werden. Z. Bsp. der Zwischenspeicherung mittels Stauseen. Oder man brennt halt einfach ein paar Monate Kohle durch. In diesen Diskussionen über was denn Sinn ergibt, ist die Perfektion der Feind der Umsetzung. Es gibt immer jemand der irgendwo etwas findet, das nicht perfekt ist und darum das ganze Konzept verteufelt. Gerade in der Schweiz und Deutschland.

Es wird dadurch verkannt, dass selbst mit einer ersten schrittweisen Dezentralisierung ganz erheblich CO2-Emmissionen reduziert werden. Und im Moment können wir jede Reduktion brauchen.

Wenn Sie also jemals in irgendeiner Weise für den Naturschutz waren, sollten Sie Tesla in diesen Bestrebungen unterstützen. Denken Sie ja nicht, dass Tesla dabei die Energieversorgung übernehmen wird. Ich sehe diese Firma eher als Vorreiter, als Prototyp-Ersteller um der Gesellschaft und damit der Wirtschaft zu zeigen, dass diese Veränderungen wirklich machbar sind. Wider allen Zweiflern.

Teslas Autos sind der Material gewordene Beweis dieses Gedankens und ironischerweise auch herrlich ideologiebefreit. Ich bin mitunter ökologisch sozialisiert aufgewachsen; zu gut kenne ich diese Nur-Verzicht-zählt-Mentalität. Es gibt genügend Grüne die Klassenkämpfe mit Naturschutz verwechseln. Und Bürgerliche die die Verhinderung dessen mit Wirtschaftsfreundlichkeit gleichsetzen.

Wer hätte da gedacht, dass gerade die gut verdienenden ehemaligen Porsche, BMW und Mercedesfahrer der Oberklasse die Elektromobilität einst voranbringen.

3. Drei-Phasen-Plan

Um ein massen-taugliches elektrisches Auto zu entwickeln musste Tesla in 3 Schritten vorgehen, wobei ich denke das ist eher eine Tugend aus der Not gemacht. Der erste Schritt war die Grundlagen-Entwicklung und Erstellung eines ersten Produkts. Resultat war der Tesla Roadster, sehr teuer, sehr techniklastig. Der zweite Schritt war das Model S, ein Oberklassenmodell. Die hervorragenden Fahreigenschaften von Elektroantrieben und das hohe Preisniveau dieser Fahrzeugklasse ließ es zu ein Modell zu entwickeln mit dem Tesla auch irgendwie wirtschaftlich zumindest in den Graubereich der Profitabilität kommen konnte. Und so die Entwicklung des Model 3 erst möglich gemacht hat.

Da Tesla nicht einfach nur ein elektrisches Auto, sondern einfach auch in vielen Bereichen qualitativ hochstehende Autos baute, hat dazu geführt, dass es im Oberklassensegment zumindest in der USA seinen Durchbruch finden konnte. Vergleicht man zudem das Preis/Leistungsverhältnis muss man aber auch sagen, dass das Model S im Vergleich recht günstig ist.

Das gestern lancierte Modell 3 ist nun der dritte Schritt. Ein Auto für jedermann. In dem Sie jetzt einen Tesla reservieren, können Sie mithelfen, dass dieser Plan aufgeht und die Elektromobilität erheblich weiterkommt. Die traditionellen Hersteller stehen schon jetzt unter Druck nachzuziehen. Und ein paar Hersteller haben bereits gute Produkte lanciert. Z. Bsp. Renault mit dem Zoe.

Tesla Model 3

Machen Sie sich dabei nicht allzu viele Gedanken ob das von der Umweltbilanz jetzt schlechter oder besser ist, denn es ist gar nicht so relevant. Relevant ist, dass wir als Gesellschaft und Wirtschaft Schritte in Richtung Umbau der Energieversorgung machen. Im Moment ist es wohl so, dass unter dem Strich noch genauso viele Emissionen entstehen wie wenn Sie Verbrenner fahren (in Deutschland, in der Schweiz ist die Bilanz, dank deutschem Nacht-Windstrom, bereits besser).

Entscheidend ist jedoch, dass sobald mehr und mehr Stromherstellung auf nachhaltige Weise passiert, die Emissionsbilanz der Elektroautos schlagartig besser wird. Da müssen wir hin.

4. Sozioökonomischer Impact

Die Automobilindustrie erlebt gerade ihr ganz eigenes Schreckensmoment, auch wenn sie das wahrscheinlich nicht zugeben werden. Es ist einfach nur unverständlich, warum eine ganze Industrie Jahrzehnte lang Milliarden in eine Technologie investieren konnte, die ganz offensichtlich extreme Nachteile hat. Ziehen diese Firmen nicht schnell nach jetzt, und nein sie werden dabei nicht gut aussehen, wird es kritisch für sie. Nicht weil sie keine umweltfreundlichen Autos haben, sondern weil sie die teureren und schlechteren Autos haben werden. Das gilt natürlich auch nicht für alle, wohl aber doch für ein paar bekannte Namen.

Wir können nur hoffen, dass dieses Beispiel für andere Branchen ein Erweckungserlebnis ist und sich die Dinosaurier-Industrien wieder vermehrt wagen, neue Technologie auch wirklich zu Produkten zu verarbeiten anstatt Studien über Studien über Studien zu lauwarmen Marketingfilmchen zu verwerten.

Genauso unverständlich ist es aber auch, dass die Politik so lange Zeit diesen perfiden Mix aus Krieg und Allianz mit den Ölförderländern geführt hat. Man fragt sich wie so etwas passieren konnte, all die Jahre, all die Tragödien, all die Kriege. Vom Öl und von den Konflikten die das Öl hervorgebracht hat. Damit muss einfach mal Schluss sein.

Es ist mir klar, dass das stark vereinfacht ist und nein, ich will um Gottes Willen auch nicht behaupten mit dem Kauf eines Teslas könnte man diese Probleme lösen. Ich bin ja nicht naiv. Wäre ja zu schön wenn es so einfach ginge.

Aber es ist nun mal ein erster Schritt in diese Richtung. Etwas das Sie ganz konkret tun können.

Sehen Sie sich hier die Vorstellung des Model 3 an.

Reservieren Sie sich hier Ihr Model 3.

 

Angesichts einer solch massiven Produktempfehlung sehe ich mich gezwungen klar zu stellen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Ich werde weder von Tesla (noch von sonst irgendwelchen Herstellern) in welcher Form auch immer begünstigt. 

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24 Kommentare zu Warum Sie sich das Tesla Model 3 reservieren sollten!
  1. Ernst Antworten

    Ein toller Bericht, und auf den Punkt gebracht. Ich werde in absehbarer Zeit einen Tesla fahren. Habe das Modell 3 reserviert, werde nach den Probefahrten mit dem Modell S jedoch kaum solange warten können; …. und das als Autofreak und mit der Überzeugung, dass wir den eingeschlagen Weg in die Zukunft verändert angehen müssen. Der Film „Tomorrow, Demain“ zeigt auf, dass genau solche Menschen wie Elon Musk unterstützt werden müssen; und es für unsere Herausforderungen und Probleme schon heute Lösungen gibt. „Just do it“ ist gefragt !!!

  2. Kurt Antworten

    Mein Bmw ist 15 Jahre alt und fährt mit 6 ltkm als Famili auto
    Mein Tesla ist 2 alt und ist perfekt!
    http://www.baumgartu.ch versucht eine ähnliche Wende.

  3. Ingo Moeller Antworten

    Guter Artikel! Ich bezweifle sehr stark, dass sich v.a. in der deutschen Autoindustrie auch nur ein bisschen etwas tut. Die Strukturen sind zu festgefahren. Wer jemals mit den Leuten zusammengearbeitet hat, weiß um den Bürokratismus dort. Auch das eigene Selbstbewusstsein ist … hm … sagen wir sehr stark. Vielleicht denkt man hier auch, das »Problem« werde schon vorübergehen? Abgesehen davon: passt in einen Tesla ein 193cm Sitzriese? Er sieht so flach aus? (Der Tesla, nicht der Sitzriese)

    • 1j2m Antworten

      …ja. Bin selbst 193. Ein Freund, 205, hatte auch kein Oroblem

  4. Peter Antworten

    Schöner Kommentar, ganz in meinem Sinne.

    Ich habe auch mal ein Model 3 reserviert. Könnte aber etwas länger dauern, weil es bereits knapp 300’000 Reservierungen gibt.
    Wegen der Wechselbatterie. Tesla hat ja schon mal gezeigt, dass es das gibt. Es gibt in Amerika auch eine Wechselstation. Man kann die Batterien schneller wechseln als man bei einem Audi A6 den Tank füllen kann. Aber es gibt ein ABER:
    Die Wechselstation kostet viel Geld, viel mehr als ein TESLA SuperCharger für 6 Fahrzeuge. Das nächste Problem: Wer will eine Batterie ausgetauscht bekommen, welche vielleicht schon etwas älter ist, als jene im neuen Wagen. Kommt Zeit kommt Rat. In diesem Fall würde ein Batterie-Mietsystem dann mehr Sinn machen.

  5. Severin Müller Antworten

    Der Artikel ist mir wie aus dem Herz gesprochen. Mein Beitrag in gleichem Sinne dazu unter folgendem Link:

    https://www.dropbox.com/s/fcqqipyatcedkej/My%20statement%20to%20the%20world.pdf?dl=0

    Gruss Severin

    • Robert Antworten

      Tolle Idee!!!
      Schon in die Tat umgesetzt und meinen VW Sharan heckseitig damit geschmückt. Steigert d. Vorfreude & signalisiert meine Haltung zu dieser (VW) Firma bzw. generell der alteingesessenen Autoindustrie.

  6. Dirk Antworten

    Guter Artikel, aber sorry, für mich persönlich ist ein Fahrzeug für ca. 35000 Dollar nicht erschwinglich und auch keines für jedermann. Ich warte auf Phase 4 oder 5 wenn wir im Preissegment bis 15000 Dollar angekommen sind – „Then we’re talking“!

    • Severin Müller Antworten

      Auch wenn du die 35’000 Dollar momentan nicht hast, eine Reservation für 1000 Euro läge wohl drin. Bei der Bank gibts sowieso fast kein Zins. Tesla kann das Geld jedoch sinnvoll nutzen. Die Reservationszahlung ist übrigens zu 100% rückerstattbar. Gruss Severin (habe zwei reserviert, obwohl ich mir bis in 2 Jahren wohl auch nur eins leisten kann)

  7. Friedrich Kübler Antworten

    Alain dein letzter Satz: Es ist mir klar, dass das stark vereinfacht ist und nein, ich will um Gottes Willen auch nicht behaupten mit dem Kauf eines Teslas könnte man diese Probleme lösen. Ich bin ja nicht naiv. Wäre ja zu schön wenn es so einfach ginge.
    Es ist nicht zu einfach und richtig wie Du es geschrieben hast. Es ist jetzt 12Uhr und der, der jetzt nicht gut aufgestellt ist gehört zu den Verlierer. Norwegen und Holland werden keine Fahrzeuge mit Diesel und Benzin in naher Zukunft mehr zulassen andere werden folgen. Der Krieg ums Öl kann nur so beendet werden.
    Die Kompliziertheit bringen immer die Konkurrenten, die Lobbyisten, die am Alten festhaltenden rein um es schwieriger bzw. unmöglich zu machen.
    Sehr guter Bericht.

  8. Stefan Kaufmann Antworten

    Vielen Dank für diesen Artikel. Er gibt der Thematik respektive der Frage ‚Elektroauto – wie sinnvoll ist das?‘ einen Rahmen und zeigt die Richtung auf. Ein Elektroauto fahren beschleunigt den Weg zu einer nachhaltigeren Mobilität resp. zur Energiewende. Die in den Elektroautos / Gebäuden verbauten Akkus sind ein Baustein dieser Wende.

  9. @dotdean Antworten

    einer der besten blogartikel die ich je gelesen habe. danke! weitermachen!

  10. Olivier Antworten

    Als Elektro-Fahrer (leider noch kein Tesla, ein Leaf muss vorerst reichen), kann ich zu diesem Artikel nur gratulieren und diesen voll und ganz unterstreichen!
    Bezüglich der Tesla-Hausspeicherbatterie ist leider nur anzumerken, dass gerade die hiesigen Installationsfirmen wie zum Bsp. Alpiq, aus diesem Ding anscheinend unverschämt viel Profit schlagen wollen und somit die überragenden Bemühungen von Elon Musk negativ torpedieren. So kostet die Installation inkl. einer Batterieeinheit um CHF 10000.- Man beachte den im Artikel genannten geringen Kaufpreis der Batterie und überlege sich, wie eine eintägige Installation beim aktuellen Dollarkurs dann mehrere 1000 CHF kosten kann?
    So kann man natürlich Nachhaltigkeit auch torpedieren….

  11. Andy Antworten

    Wenn schon von einer Wende gesprochen wird. Wann hat den jemand den Mut über freie Energie zu schreiben – Tesla hat schon 1932 eine Auto damit betrieben, das heisst ohne Strom oder Benzin. Es gibt viele Patente heute die Strom quasi aus dem nichts erzeugen, wie das Auftriebskraftwerk, der Magnetmotor oder Rossis ecat. Diese Technologien werden die Welt def. verändern.

  12. Jonas Antworten

    Toller Artikel. Der Fall ist klar – der Tesla wird bestellt. Ich finde meinen Volvo zwar einen der besten Verbrenner, aber nun gibt es wirklich keine Ausrede mehr etwas anderes zu kaufen. Jeder der in einem Tesla gesessen ist hat diesen Effekt – Es fühlt sich einfach „logisch“ an und man will gar nicht mehr in einen Kolbenklopfer sitzen :-) – Kleine Kurzgeschichte wie ein Kind in einigen Jahren Benzinautos versucht zu verstehen: http://www.prospectivehistory.com/post/122527639095/burning-stuff-in-cars-silly

  13. Teki Antworten

    Was ist BMW?

    • Dani Antworten

      Das ist zum Beispiel mein i3 ;)

  14. Sebastian Siebert Antworten

    Hallo, mich interessiert wie leicht man die Batterien tauschen kann? Man kann sie danach(wenn sie an Leistungsfähigkeit verloren haben) im Haushalt als energiespeicher nutzen? Das klingt gut! Werde mich genauer informieren müssen…Mein Problem ist, das ich in einen Wohnblock wohne und dort nie genügend Ladestationen vorhanden sein werden..Deswegen waren wechselstationen und wechselbar Batterien für mich interessant! Austausch vom leeren gegen vollen Akku..Schließlich entwickeln sich die Batterien ja weiter und Lithium-basierte Akkus haben ja nur ca1tausend Zyklen bis sie spürbar nachlassen

    • Marco Antworten

      Hallo Sebastian, soweit ich weiß ist der Akku bei Tesla im gesamten Unterboden verbaut, man kann ihn also schlecht eben mal wechseln. Die gebrauchten Akkus werden nach bestimmten Ladezyklen getauscht und dann zur Powerwall umgebaut denke ich, so ist es gemeint. Muss ja alles vom Fachmann gemacht werden.

      • Edi Antworten

        Der Akku beim Model S ist beim SeC in 30min. gewechselt. Also kein Problem.

  15. Peter Straker Antworten

    Genialer Beitrag!!

  16. Urs Muntwyler Antworten

    Der Mann hat recht – sehr guter Kommentar!

  17. Lukas Rüegg Antworten

    Danke Alain für Deinen tollen Artikel, den ich voll und ganz unterstützen kann.

    Und wenn wir schon beim Beschreiten neuer Wege sind, kommt auch die Sharing Economy ins Spiel und darum eine kurze Werbung in eigener Sache:

    Wer den Tesla-Smile selbst und ohne den Tesla-Verkäufer nebenan erleben möchte, kann unseren Tesla in Zürich günstig stunden- oder tageweise mieten unter http://www.tesla-teilen.ch

    Bester Gruss
    Lukas.

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