Controlling in Internet-Agenturen: Warum Stundenerfassung Quatsch ist!

Lange dachte ich, der einzige Weg eine Internet-Agentur aus Kostensicht effizient zu führen, wäre ein möglichst umfassendes Controlling. In einer Agentur muss das zwingend auf der eingesetzten Zeit der Mitarbeiter basieren, die für Projekte eingesetzt wird. Nach und nach realisiere ich jedoch, dass was eigentlich Entscheidungsgrundlage für Effizienzsteigerungen und Verbesserungen sein sollte, regelrecht kontraproduktiv ist. Lesen Sie im folgenden Artikel warum.

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Die Neudefinition von T&M: Team & Method

Letzte Woche wurde ich von jemandem, der meinen Artikel zum Agilen Unternehmen gelesen hat, gefragt, wie wir bei AOE es schaffen, diese agile Kultur zu leben und auch wirtschaftlich zu stemmen. Das Projektgeschäft sei ja bekanntlich hart, von Deadlines und Stints getrieben. Da passe doch Selbstbestimmtheit, Unternehmensdemokratie gar nicht rein. Das stimmt natürlich. Zeit also zu erklären, warum wir uns nicht als Agentur sehen und Projekte nur als Notlösung sehen. Und was unser Businessmodell ist und warum ich denke, dass es wegweisend für die Digitalwirtschaft ist.

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Die Werbeagentur ist tot – es lebe die Werbeagentur.

Seit ich denken kann, hatte ich mit Werbeagenturen Ärger. Sei es als Kunde oder in Webprojekten, wo ich als Berater oder Projektleiter auf Internetagenturseite tätig war. Etwas war immer. Zum Beispiel wurden Designs angeliefert, welche eine ganze Reihe von neuen, lustigen Funktionen beinhalteten, die mit dem Kunden nie besprochen waren. Oder Designs, die schlicht gesagt einfach ein Printdesign im Safari-Screenlayout-Frame waren. Oder 2 Indesign Files mit 4 Views, in welchen einfach nichts aufeinander passte, dafür aber mit dem charmanten Beisatz: „Bitte Rest der Website im selben Style umsetzen, wir machen dann ein Review“ per Mail auf den Weg zum „technischen Dienstleister“ geschickt wurden. Briefing brauchen wir ja nicht, „man kann ja alles ableiten“.

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Liebe Digitalwirtschaft: Bitte mehr Optimismus für die Digitale Transformation!

Viele Entscheidungsträger, mit denen ich spreche, empfinden die Digitale Transformation als Bedrohung. Auf der einen Seite kann ich das verstehen, denn ja, es geht darum ein angestammtes Geschäft, ein mehr oder minder sicherer Hafen zu verlassen. Auf der anderen Seite habe ich damit meine liebe Mühe, denn wie kann man Neues entwickeln, wenn man durch Verlustängste getrieben ist?

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Kündigen Sie jedes Jahr 20% Ihrer Kunden!

Wir alle wollen langfristige Kunden. Partnerschaften. Das erzählen wir in jedem Pitch, das schreiben wir auf unsere Slides. Wer schon einmal mit einer Firma frisch gestartet ist, weiss wie wertvoll ein Projekt- und Kundengewinn ist. Man will es möglichst allen Kunden recht machen, jeden Kunden ewig behalten, es entsteht eine „um jeden Preis“ Mentalität. Um jeden Preis einen Kunden halten. 20 Jahre Start-Ups und Firmenentwicklung später, sehe ich das viel differenzierter und entspannter. Nachfolgend mein aktueller Stand der Erkenntnisse dazu.

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Internet-Agenturen: Produktänderung, was tun?

Die Gestaltung des Produktportfolios einer Agentur ist nur ganz selten ein bewusster Prozess. Viele Agenturen haben ihre Expertise für ein Produkt eher zufällig aufgebaut. Treiber einer solchen Auswahl waren und sind meist die Präferenzen der Developer der Agentur, das Fundament der Auswahl sind aber immer die Nachfrage im Markt nach einem Produkt. Machen wir uns daher nichts vor. Agenturen liefern über lang oder kurz Lösungen in dem System, in dem für sie die meisten Anfragen kommen. Was also nun tun, wenn sich bei diesen Systemen Veränderungen ergeben?

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Fintech: Neue Angebote der bewährten Player im Anmarsch!

Fintech ist eines der aktuellen Schlagworte in der Digitalen Transformation. Während Europa, hauptsächlich durch die Regulierung gebremst, der Entwicklung in den vereinigten Staaten hinterher hinkt, werden Angebote und Innovationen hauptsächlich von neuen Anbietern erwartet. Wer aber ausschließlich darauf setzt, hat die Rechnung ohne die klassischen Banken gemacht. Die bringen sich gerade in Position, um nachzuziehen.

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OpenSource: Enterprise Editions sind Irrläufer!

Diese Woche wurde ich gefragt, ob wir im Rahmen der Professionalisierung der TYPO3 Association planen, eine Enterprise Edition, also eine nur gegen Vergütung (z. Bsp. verbandeltes Supportpaket) erhältliche, zusätzliche Version der frei verfügbaren TYPO3 Edition herauszubringen. Ich weiß, es ist verführerisch, das was bereits alle tunm auch machen zu wollen. Tatsächlich halte ich jedoch Enterprise Editions strategisch für ziemlichen Unsinn. Sie sind Old-Economy-Business-Modell-Denken, auch wenn es im Moment so aussieht, als wären sie der Goldstandard für OpenSource-Unternehmen Geld zu verdienen.

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Unternehmensmodell des Digitalen Zeitalters: Das Agile Unternehmen!

Darüber, dass der technologische Fortschritt die nächsten Jahre enorm verändern wird, habe ich mittlerweile schon viel geschrieben. Was uns dabei alle beschäftigt, ist zum einen wie eine Gesellschaft mit raschem Wandel umgeht, ohne mit ihren jeweiligen zeit-geistlichen Werten zu radikal zu brechen. Zum anderen, und das ist ein Kernthema der Digitalen Transformation, beschäftigt uns vor allem die Frage, wie Unternehmen in Zukunft aufgestellt sein müssen, um aus dem Wandel Kapital schlagen zu können. Im folgenden Artikel möchte ich dazu ein paar Punkte näher bringen.

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