Der 100% Wahn: Über Erfolg oder Misserfolg in der Automatisierung

Man hört es oft: „XY ist eine Tätigkeit, die eine Maschine nie übernehmen werden kann.“ Ich zucke jeweils leicht zusammen, denn wenn ich etwas gelernt habe, dann das, dass man mit dem Wort «nie» sehr vorsichtig sein sollte. Gerade in Bezug auf Technologie. Auf der anderen Seite treffe ich oft auf Leute welche vom vollautomatisierten Business träumen und sich mit dieser Ansicht selber im Weg stehen.

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Wie wir es nachhaltig versauen: Mit Bildung von gestern für die Welt von morgen.

Dadurch, dass ich eine Familie habe, kam ich in den letzten 3 Jahren mit zwei Gebieten recht intensiv in Kontakt. Zum einen mit dem Spitalbetrieb und mit dem Bildungsbereich. Ich halte beide Bereiche für verblüffend ineffizient und sehe sie aus unternehmerischer Sicht als lukrative Märkte. Während im Spitalbereich extreme Kosteneinsparungen bei gleichzeitiger Verbesserung des Produkts möglich sind, ist der «Modus Operandi» im Bildungsbereich einfach nur schädlich für unsere Gesellschaft. Wie verquert diese ganze Diskussion mittlerweile ist, zeigt die Debatte um den «Digitalpakt» von Bildungsministerin Wanka.

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Ethik hat keine Chance: Jede Technologie wird früher oder später genutzt.

Ich diskutiere oft mit verschiedenen Menschen über den technologischen Fortschritt. Dabei treffe ich auf Leute welche dem technologischen Fortschritt sehr kritisch gegenüberstehen. Diese kritische Haltung finde ich sehr legitim und wertvoll. Allein, ich denke unser bewusster, gestalterischer Einfluss auf den technologischen Fortschritt, auch wenn wir ihn ja selber «machen», ist äußerst gering.

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Warum Sie heute weder Betriebs- noch Volkswirtschaft studieren sollten.

Den Ausschlag für diesen Artikel gaben zwei Erlebnisse: Ich habe, Jahre nach dem Betriebswirtschaftsstudium, ordner-weise Unterlagen aus selbigem endlich entsorgt. Und ich hatte ein Bewerbungsgespräch mit einem jungen Mann der mir seine unterschwellige Frustration mit dem Studium und den ersten Berufserfahrungen auf einer Großbank Kund tat. Was ich eigentlich schon lange ahnte, wurde für mich bange Gewissheit. Ich hätte nicht Wirtschaft studieren sollen.

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Peer-to-Peer: Beratung der Zukunft? Ein Interview mit Pionier Janus Boye.

Während die Beratungsbranche seit Jahren über ihr zukünftiges Setup diskutiert, haben verschiedene Exponenten neue Modelle entwickelt. Einer dieser Exponenten im Digitalbereich ist der Däne Janus Boye. Er hat in den letzten 13 Jahren eine Community an Digital-Experten aufgebaut, die sich in konkreten Fragestellungen weiterhilft. Ich habe ihn vor ein paar Tagen in Zürich getroffen. Ein Gespräch mit einem Pionier, der im Zeitalter der Netzwerke mit seinem Konzept den Nerv eben dieser Zeit trifft.

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Disruption in der Automobilbranche: Renault, der vergessene Gewinner.

Die Paris Auto Show 2016 ist in vollem Gange und man gewinnt den Eindruck, dass noch nie ein Automobilanlass derart unter dem Stern der Elektromobilität stand. Die deutsche Presse jubelte – richtungsweisende Konzepte sahen sie von Porsche, VW und Daimler. Der wahre Gewinner in der europäischen Elektromobilität aber, feiert sich nicht groß ab. Er ist schon einen Schritt weiter.

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Warum die produzierende Industrie wohl umdenken wird.

Der Artikel über den notwendigen Paradigmenwechsel hatte so einiges an Echo ausgelöst und ich hatte daher in den letzten Tagen verschiedene Gespräche über die zukünftige Produktion von Industriegütern. Während offensichtliche Paradigmenwechsel wie das 3D-Drucken absehbar werden, bleiben andere eher verborgen. Ein paar Gedanken zu einer Zeit in der die Produktion von, auch komplexen, Gütern Commodity wird.

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Buzzword-Bingo 4.0 in Zeiten, die nach Paradigmenwechsel schreien.

Der Grund für diesen Artikel ist ein Buch aus der digitalen Ecke. Seit Wochen amüsiert, ärgert, nervt mich, dass es heute offensichtlich dazugehört, alles mit Anhängsel „4.0“ zu versehen. Der Gipfel dieser Entwicklung ist dieses Buch. Es heißt „Deutschland 4.0“. Die Byline: „Wie die Digitale Transformation gelingt“. Wenn Sie hier regelmäßig lesen, wissen Sie: Viel schlimmer geht es nimmer. Ein Artikel über Paradigmenwechsel vs. Symptombehandlung.

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Warum Sie heute Community-Management statt Marketing machen sollten!

Die heute angewandten Marketingkonzepte basieren zu einem großen Teil noch auf einem Erkenntnisstand von vor dem Internet. Zwar werden heute wohl modernere und aktuellere Modelle gelehrt, die Marketingverantwortlichen, die allerdings heute am Werk sind, haben meist keine wirkliche Ahnung. Das hält sie natürlich nicht per se davon ab möglichst viele Dinge im Internet resp. in Social Media zu tun. Leider aber sehr oft mit äußerst bescheidenem Erfolg. Dabei wäre es gar nicht so schwer: Wenn man erstmal verstanden hat, dass man eine Community hat. Und keine „Absatzbasis“.

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